Central Malley: ein neues Quartier im Herzen von Lausanne West.
Am 19. Juni 2026 hat SBB Immobilien das Quartier Central Malley offiziell eingeweiht. Auf einem ehemaligen Bahnareal zwischen Renens und Prilly verbindet Central Malley Wohnen, Arbeiten und Freizeit auf kompaktem Raum und gibt einer bereits erschlossenen Fläche neues Leben.
Damit veranschaulicht Central Malley die Kernaufgabe von SBB Immobilien: ehemalige Bahn- und Industrieareale in lebendige Lebensräume verwandeln und das Entwicklungsgebiet rund um den öffentlichen Verkehr zu verdichten, ohne neues Land zu beanspruchen.
Aus einer gemeinsamen Vision gewachsen.
Central Malley ist das Ergebnis einer langjährigen Zusammenarbeit mit den Gemeinden Renens und Prilly. Die Grundlagen entstanden bereits 2011 in einem städtebaulichen Wettbewerb. Seit dem 2017 rechtskräftigen Quartierplan und dem Architekturwettbewerb von 2019 konkretisierte sich das Projekt kontinuierlich.
Jedes der prägenden Gebäude interpretiert die industrielle Vergangenheit von Malley auf eigene Weise und verleiht dem Ort ein unverwechselbares architektonisches Gesicht. Im Zentrum verbindet ein öffentlicher, begrünter Treffpunkt die einzelnen Bauten zu einem Ganzen.
Aus einem Plan wird Leben.
Schritt für Schritt wird aus der Planung gelebte Realität. Die Wohnungen sind bezogen, die ersten Betriebe haben geöffnet, weitere folgen. So entsteht ein «quartier vivant»: ein Quartier, das sich Tag für Tag weiter entfaltet und in dem Menschen wohnen, arbeiten und ihre Freizeit verbringen.
Wohnen, Arbeiten und Begegnung an einem Ort.
Das Quartier vereint unterschiedliche Nutzungen, die sich gegenseitig beleben. Entstanden sind 172 marktkonforme Mietwohnungen, 39 gemeinnützige Wohnungen und 31 Eigentumswohnungen. Alle Einheiten konnten bereits vergeben werden. Hinzu kommen rund 3 800 m² Gewerbeflächen für Gastronomie, Dienstleistungen und Begegnung sowie 24 000 m² Büroflächen, die der Region Lausanne West weiteres Entwicklungspotenzial bieten.
Im Erdgeschoss reiht sich ein vielseitiges Angebot direkt am öffentlichen Raum: Tattoo-Studio, Coiffeur, Poke Bowl, Belga Frites, La Chocolatière, die japanischen Delikatessen von Utchitomi, ein Fotograf und nach dem Sommer auch eine Coop Filiale, um nur einige zu nennen.
Das erste Obergeschoss bietet Büros, wie zum Beispiel die Post, Migros Bank und Salt an sowie Dienstleistungen wie eine Zahnarztpraxis und Pilates. Diese Mischung wird laufend mit neuen Mietern ergänz und sorgt für kurze Wege und einen belebten Alltag, tagsüber wie abends.
Nachhaltigkeit als Grundprinzip.
Central Malley setzt konsequent auf Energieeffizienz. Das Quartier ist nach SNBS Areal zertifiziert, die Gebäude erfüllen den Standard Minergie-P-ECO. Das Energiekonzept stützt sich auf mehrere sich ergänzende Quellen: geothermische Wärmepumpen, Fernwärme und eine lokale Stromproduktion über rund 2 000 m² Photovoltaikflächen.
Ebenso sorgfältig gestaltet sind die Grün- und Aufenthaltsbereiche. Sie schaffen Raum für Abkühlung, Erholung und Begegnung und stärken das Miteinander im Quartier.
Optimal an den öffentlichen Verkehr angebunden.
Ein zentraler Vorteil des Quartiers ist seine Erreichbarkeit. Der Bahnhof Prilly-Malley zählt rund 4 000 Reisende pro Tag und wird mit vier Zügen pro Stunde in beide Richtungen bedient. Der Bahnhof Lausanne liegt nur drei Minuten entfernt. Ergänzt durch ein dichtes Netz des Langsamverkehrs, kommen Anschlüsse wie die Metro M1, mehrere Buslinien und künftig das Tram T1 hinzu. So werden nachhaltige Wege im Alltag der gesamten Agglomeration Lausanne gefördert.
Noch ist Platz für mehr.
Ein lebendiges Quartier wächst weiter. In den Bürogeschossen stehen noch Flächen ab 200m2 mit Grundausbau zur Verfügung, bereit für Unternehmen, die Teil von Central Malley werden möchten.
Central Malley in Zahlen
- Standort: zwischen Renens und Prilly, Bahnhof Prilly-Malley
- Wohnungen: 172 Mietwohnungen, 39 gemeinnützige Wohnungen, 33 Eigentumswohnungen
- Gewerbeflächen: rund 3 800 m²
- Büroflächen: 24 000 m²
- Zertifizierungen: SNBS Areal, Minergie-P-ECO
- Energie: geothermische Wärmepumpen, Fernwärme, rund 2 000 m² Photovoltaik